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Halbedelsteine
EDELSTEIN · HALBEDELSTEIN
Schmucksteine, die mit Schönheit brillieren, jedoch deutlich zahlreicher als „wirkliche“ Edelsteine vorkommen und weniger Mohshärte aufweisen, wurden lange Zeit Halbedelsteine genannt.
Das lässt eine Geringwertigkeit vermuten, die wirklich nicht zutrifft.
In der Gemmologie wird heute nur noch der Begriff Edelstein oder Schmuckstein verwendet.
SCHMUCKSTEINE IN DER ANTIKE
In allen Epochen der Geschichte haben die Menschen sich mit Natursteinen geschmückt. Schon in der Steinzeit wurden mutmaßlich Ziersteine getragen, um sich dekorativ auszustatten.
Aus der Antike gibt es Zeugnisse in Form von anmutigen Zierstücken mit Edelsteinen, die zu Schmuck verarbeitet wurden. In den frühen Epochen wurden vorwiegend die Schmucksteine Smaragd, Rubin und Saphir verwendet.
Der Diamant bekam seine Aufmerksamkeit als Schmuckstein erst in der Neuzeit, als der Facettenschliff erlernt war. Er wurde davor wegen seines Härtegrades von Handwerkern zum Schnitzen und ähnlichen Arbeiten genutzt.